#21 06-08-2015 14:34:55

nibold
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Re: Tinnitus heilbar durch Ecstasy (MDMA)?!?

Thomas schrieb:

Diese Information scheint mir nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand zu sein. Es ist seit letztem Jahr zumindest in der Planung, hier Stiudien in Bezug auf MDMA und Tinnitus durchzuführen

Die Absichtserklärung existiert, aber wahrscheinlich wird sie nicht umgesetzt. Ich habe jedenfalls nichts gefunden. Wenn ich in der kanadischen Forschung lese, dass einige Gramm MDMA EINGEFÜHRT werden müssen, spricht das Bände für die Restriktionen, die selbst Forschungen mit dieser Droge unterliegen. An den Kosten kann es nicht liegen, die Herstellung ist einfach. 1g MDMA kostet in der Herstellung etwa 1 $, LSD Centbeträge.

http://www.sickchirpse.com/new-zealand- … -tinnitus/ -> ….Ein anderer Forscher Grant Searchfield erläuterte, dass bis jetzt keine konkrete Forschung gemacht wurden und  es momentan nur eine Idee sei.
… So  wenn du für lau high  sein möchtest, muss du nur Tinnitus bekommen und nach New Zealand ziehen.


Nettes Schlusswort!

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#22 06-08-2015 23:16:43

Thomas
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Re: Tinnitus heilbar durch Ecstasy (MDMA)?!?

Auch dies ist nicht mehr aktuell. Die ersten Resultate dieser Studie wurden in der Tat erst vor ein paar Wochen auf der diesjährigen Tinniuskonferenz vorgestellt

11- The effect of MDMA on tinnitus: Preliminary results.
Hadfield D. 1, Searchfield G. D. 1, 2,Poppe T. 2,3 , Spiegel D.P.1, 2, 5, Wise K.1,2, Shekhawat G.S.1,2 , Kennedy M.4,, Jensen M2, Sundram F.2, Russell, B.2

1 Section of Audiology, School of Population Health, The University
of Auckland, 261 Morrin Road, Glenn Innes, Auckland, New Zealand
2 Centre for Brain Research, The University of Auckland, 85 Park
Road, Grafton, Auckland, New Zealand
3 Department of Optometry and Vision Science, The University of
Page 57
Auckland, 85 Park Road, Grafton, Auckland, New Zealand
4 The University of Otago, Dunedin, New Zealand


Background: Some tinnitus patients have reported that the drug Ecstasy provides tinnitus
relief; 3, 4-Methylenedioxymenthamphetamine (MDMA) is the primary psycho-active
substance in Ecstasy. Based on these clinical observations this study aimed to investigate
MDMA as a potential pharmacological solution to tinnitus.

Methods: In Phase I a double blind, randomized, placebo controlled cross-over trial was
conducted to determine the minimum effective dose (30-70 mg) of MDMA for the treatment of
tinnitus. Behavioral measurements were obtained before, during and after treatment to assess
the potential therapeutic effect of MDMA. Phase II was designed to study the neural correlates
of MDMA effect in tinnitus patients using RSfMRI.

Results: Preliminary results of this study will be presented.

Also Phase I der Studie scheint schon abgeschlossen zu sein, aber die auf der Konferenz vorgestellten Ergebnisse scheinen noch nicht weiter veröffentlicht zu sein (man mag seine eigenen Schlüsse daraus ziehen).

Übrigens, Information bezüglich der Kosten derartiger Studien kann man ja auf http://www.maps.org/research/mdma#accordion2 finden. Demnach beläuft sich dies leicht auf hundertausende von Dollars. Es sind also nicht die Kosten der Drogen selbst, de hier eine Rolle spielen.

Thomas

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#23 08-08-2015 12:39:48

nibold
Mitglied
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Beiträge: 169

Re: Tinnitus heilbar durch Ecstasy (MDMA)?!?

Zunächst mal schönen Dank für die Information.. Da ist ja alles vertreten, was auf der Tinnitus-Bühne Rang und Namen hat.

Also Phase I der Studie scheint schon abgeschlossen zu sein, aber die auf der Konferenz vorgestellten Ergebnisse scheinen noch nicht weiter veröffentlicht zu sein (man mag seine eigenen Schlüsse daraus ziehen).

Wenn das Ziel dieser Phase (…. to determine the minimum effective dose (30-70 mg) of MDMA for the treatment of tinnitus) tatsächlich 'nur' die Bestimmung der minimal wirksamen Wirkstoffmenge war, scheint die Frage mit den genannten 30-70 mg genügend beantwortet zu sein. Weitere Details sind wohl nicht so prickelnd, als dass man da noch großartig drüber schreiben müsste.

Demnach beläuft sich dies leicht auf hundertausende von Dollars. Es sind also nicht die Kosten der Drogen selbst, de hier eine Rolle spielen.

Klar, ich weiß, dass die 'versteckten' Kosten (Personal, Maschinen etc) enorm sein können. Aber wie wäre es denn mit einer Real-Life-Studie? 'Studienobjekte' wären wohl genügend vorhanden.

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